Samstag, 5. September 2015

Nass, aber glücklich.

Gestern ging ich mit meinen neuen Arbeitskolleginnen zum städtischen Sommerfest.
Sie fragten mich ob ich mitkommen wollen würde, es spielte der Lieblingsact meiner Chefin und da wollte ich schlecht 'nein, danke.' sagen.
Also sagte ich zu.
Nach meiner Frühschicht ging ich noch für eine halbe Stunde Powernapping kurz ins Bett und machte mich dann fertig für den Abend.

Wie immer lag ich nicht gut in der Zeit und musste mich beeilen um pünktlich den Bus zu bekommen. Meine Haare konnte ich nur noch grob kämmen, für mehr war keine Zeit. Aber ich kam pünktlich am Treffpunkt an.
Ich kenne die Kollegen erst seit 4 Wochen und war noch nicht ganz sicher wie viel privates zu privat für eine gute Arbeitsatmosphäre war. Aber alle waren sehr locker und entspannt.

Trotzdem fühlte ich mich noch nicht Wohl in ihrer Runde, auch der Musikact sagte mir nicht zu, aber ich beschloss einfach mal alles auf mich zukommen zu lassen.
Mit einem Bier in der Hand startete das Konzert und auch der Regen setzte punktgenau ein.

Es war nicht meine Art von Musik, trotzdem begeisterte es mich wie die Fans zu den Klängen der Musik mitgingen. Sie kannten jeden Beat, jeden Drop und jubelten bei jeder Handbewegung des DJs.
Die Dynamik des Publikums war unglaublich und brachte ein Lächeln in mein Gesicht.
Der Regen wurde hingegen immer schlimmer, bald waren wir alle durchnässt.

"Nass, aber glücklich!", schrie meine Chefin dann irgendwann laut lachend auf Grund der absurden Situation im strömenden Regen.

Besser hätte ich es nicht formulieren können.


Ann-Cathrin

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